19.12.2019
Gerösteter Kürbis mit Parmesan-Rosmarin-Brösmelikruste.

Dank perfekter Anrichtung kommen die Farben besonders gut zur Geltung.

Einfaches, farbenfrohes und schmackhaftes Winterrezept

Gerösteter Kürbis mit Parmesan-Rosmarin-Brösmelikruste

Manchmal muss ein Menü einfach sein und dazu gut aussehen. Die Farbkombination dieses Kürbisgerichts aus Orange und Grün ist ein Hingucker und stellt für Sie und Ihre Gäste eine besondere Augenweide dar. Und schmecken tut es auch noch.

Das folgende leckere Rezept ist vom Fotografen und Hobbykoch Joachim Keller erfunden, verfeinert und fotografiert worden. Es steht innert kürzester Zeit auf dem Tisch und schmeckt hervorragend. Geeignet als Vor- oder als Hauptspeise.

Aufwand

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4
Dazu passt frischer Salat, frisches Brot

Zutaten

1 Hokkaidokürbis mittlerer Grösse
2 EL Olivenöl
50 g Paniermehl
60 g Parmesan, gerieben
2 EL Rosmarin, getrocknet
2 frische Zweige Rosmarin zur Dekoration
Nach Belieben Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. Kürbis waschen, halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen.
  4. Kürbishälften in zirka 5 Millimeter dicke Schnitze zerteilen.
  5. Kürbisschnitze auf dem Backblech verteilen und mit Olivenöl bepinseln.
  6. Paniermehl, geriebenen Parmesan, den getrockneten Rosmarin sowie Salz und Pfeffer vermengen.
  7. Die Mischung über die Kürbisschnitze verteilen und in den Ofen geben.
  8. Zirka 20 Minuten backen. Der Kürbis muss gar sein und der Parmesan goldbraun.
  9. Mit frischem Rosmarin dekorieren.

Hokkaidokürbis

Hokkaidokürbisse sind rotorange, runde Speisekürbisse. Ihre Schale wird während des Kochens weich und kann mitgegessen werden.

Portugiesen brachten den Kürbis im 16. Jahrhundert nach Japan, wo er von verschiedenen Züchtern weiterentwickelt wurde. 1933 war die Züchtung Hokkaido marktreif und wurde von Japan aus in die ganze Welt exportiert.

Parmesankäse

Der italienische Extrahartkäse hat eine sehr lange Tradition. Er wird seit mindestens 800 Jahren unter anderem in den Provinzen Parma, Modena und Bologna in nahezu unveränderter Form hergestellt.

Ein fertiger Laib Parmesankäse wiegt zirka 40 Kilogramm und besteht aus 520 Litern roher Kuhmilch. Der Parmesankäse kann so vielseitig eingesetzt werden, dass ihm zu Ehren ganze Kochbücher geschrieben wurden. So ist er beispielsweise als geriebener Würzkäse für Pasta sehr beliebt.

Fotos: Joachim Keller