06.12.2017
FOTO UND TEXT: Detlef Kohl

Lämmerenhütte SAC 2507 m ü.M.

Lämmerenhütte SAC

Ein Arbeitsplatz in spektakulärer Kulisse

Seit über 25 Jahren betreuen Christian und Barbara Wäfler die Lämmerenhütte am Gemmipass, zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Erfahren Sie im Interview, wie mit viel Herzblut und ausgeprägtem Teamgeist der erfolgreiche Hüttenbetrieb abläuft.

2016 verbuchten die 152 SAC-Hütten und rund 9200 Schlafplätze mit 317 000 Übernachtungen ihr zweitbestes Ergebnis in den letzten fünf Jahren.

Mit über 6500 Gästen ist die Lämmerenhütte die meistbesuchte SAC-Hütte der Schweiz. Ihre felsige, hochalpine Umgebung, zahlreiche imposante Dreitausendergipfel, Gletscher und karge Schwemmebenen zeichnen sie als idealen Ausgangs- oder Zielpunkt zahlreicher Bergtouren und Wanderungen aus. Waren es früher mehrheitlich Bergsteiger, welche die Lämmerenhütte besuchten, so sind es heute zunehmend auch Skitouren- und Schneeschuhgänger, Kletterer, Wanderer und Familien. Dementsprechend passt sich das Angebot den neuen Bedürfnissen an.

Lammerenhutte_SAC_-_Interview_mit_den_Huttenwarten

Lämmerenhütte SAC – Interview mit den Hüttenwarten Video: Detlef Kohl

Fünf Klettergärten mit insgesamt 650 Bohrhaken und 73 Routen in unmittelbarer Umgebung der Hütte bieten spannende Erlebnisse für ambitionierte Kletterer und Einsteiger unter fachlicher Betreuung. Jeden Donnerstag gibt es eine geführte Hochtour zum vergletscherten Wildstrubel auf 3243 m ü. M. Bergführer und Hüttenwart Christian Wäfler hat ihn bereits über 650 Mal bestiegen. Bis zu 90 Tage im Jahr arbeitet Christian auch als Bergführer, den man schweizweit buchen kann. Zur Abkühlung nach anstrengenden Gebirgstagen warten im Sommer zwei Seen und Wasserfälle in der Nachbarschaft.

 

Standort Lämmerenhütte Grafik: Detlef Kohl

Im Februar 2017 wurde die Hütte nach nur halbjährigem, rund 2,5 Millionen Franken teurem Umbau wieder geöffnet. Die 96 Schlafplätze der unattraktiven Massenlager wurden in komfortable Zwei- bis Sechsbettzimmer aufgelöst, ein vergrösserter Aufenthaltsraum für die Gäste sowie mehr Platz fürs Personal wurden ermöglicht.