der arbeitsmarkt | 20.05.2010 | Text: Andrea Duttwiler
Adrian Unseld, 55, Werkstattleiter, Würenlos
Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?
Wie immer gut. Schlechte Stimmung habe ich selten, da ich mich jeweils auf meine vielfältige Arbeit freue.
Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?
Unehrliche Leute, die hinter dem Rücken anderer schwatzen, und wenn nicht kommuniziert wird. Denn aufgrund der vielen Arbeit bin ich als Werkstattleiter darauf angewiesen, dass die Leute mit mir sprechen. In diesem Punkt bin ich mit meinem Chef einig.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Mir gefallen die vielen Freiheiten. Ich kann mir beispielsweise meine Zeit frei einteilen und mache dafür im Gegenzug Pikettdienst. Zudem bietet meine Tätigkeit Abwechslung wie Kundenkontakt, Arbeitsvorbereitung - das heisst ich organisiere Routen und Übernachtungen - sowie das gesamte Spektrum von Schlosser- und Lackier- über Elektro- bis hin zu mechanischen Arbeiten.
Hätten Sie gerne mehr Freizeit?
Ja, ich hätte gerne einen Tag mehr. Mein Ziel ist die Vier-Tage-Woche, da ich in meiner Freizeit extrem viel Sport mache. Mein anderes Hobby, die Kunst, leidet gerade etwas. Ich mache gern Glasarbeiten, Stahlobjekte, Bilder, Fotografien. Würde ich einen Tag weniger arbeiten, könnten zudem Junge nachrücken.
Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?
Überhaupt nicht. Ich bin mir aber bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, eine Arbeit zu haben.